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26.11.2019, Nordseezeitung Bremerhaven:

Wenn ein Chor wie ein Glockengeläut klingt

Hohe Gesangskultur: Hugo-Distler-Ensemble aus Lüneburg
gastiert mit Musik zum Totensonntag in der Großen Kirche

Die Männerstimmen beginnen, die Frauenstimmen legen sich darüber: „O sacrum convivum“ (O heiliges Gastmahl) singen sie im schwingenden Rhythmus, bis der Hörer glaubt: Da läuten Glocken. Die A-cappella-Motette des Litauers Vytautas Miskinis erwies sich beim Konzert des Lüneburger Hugo-Distler-Ensembles in der Großen Kirche als Werk von enormem Klangreiz. Eher unbekannte Werke auszuwählen, zahlte sich an diesem Abend vor Totensonntag unbedingt aus.

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Feuilleton im Netz (Die Neue Barftgaans), 06.05.2019:

Einfach glanzvoll!

„Marienvesper“ in St. Marien war großes Kino

Das Wort „glanzvoll“ in der Überschrift ist unbedingt zwiefach zu verwenden: Zunächst erstrahlt die sanierte St. Marien Kirche in Uelzen in einer Schönheit, die den Atem nimmt, lehnt man sich zurück und lässt den Blick ins Gewölbe schweifen.

Und dann standen am Wochenende rund 120 Sängerinnen und Sänger der St.-Marien-Kantorei Uelzen und des Hugo-Distler-Ensembles aus Lüneburg in dieser Kulisse. Dazu gesellten sich sieben Solisten und das Barockorchester „Ensemble_ Historisch 21“ mit Konzertmeisterin Galina Roreck.

Auf dem Programm die „Marienvesper“ von Claudio Monteverdi (1567 bis 1643).

Weitere Presseveröffentlichungen und Konzert-Kritiken ...

cth2551Hugo Distler (1908-1942) – Chorwerke
CD Thorofon (CTH 2551)

5. Oktober 2009 – CHOR und KONZERT (Heft 3/2009)

Die tragende Akustik der Lüneburger St.-Nicolai-Kirche bietet einen geeigneten Rahmen für die kirchenmusikalischen Kompositionen von Hugo Distler - bis auf op. 2 - aus dessen Lübecker Schaffenszeit. Der Raumklang vermag der rhythmischen Raffinesse dieser Werke die Schärfe zu nehmen und stellt sie gleichberechtigt neben die oft extremen melismatischen und harmonischen Ausreizungen des Textes. Eine große Vertrautheit des Chores im Umgang mit dem Werk seines Namensgebers bestätigt der erste Höreindruck sofort. Durch die Fähigkeit der selbstbewussten Führung aller einzelnen Stimmen wie auch deren Ausgewogenheit wird das Hören der Aufnahme zur Freude. Die durchgängige satte Klangtiefe des Chores bildet ein schönes Fundament, über dem sich die hohen Stimmen klangvoll entfalten können und den virtuosen Charakter der meisten Werke dadurch besonders fördern. Die enorme Bedeutung dieses Erneuerers der deutschen Kirchemnmusik hebt diese Aufnahme eindrucksvoll hervor.


19. September 2008 – Prof. Volker Hempfling

Die im Juni 2008 bei Thorofon (Bella Musica) erschienene CD „Hugo Distler – Chorwerke“ (CTH 2551), enthält überwiegend Ersteinspielungen. So ist es ein großes Verdienst des Hugo-Distler-Ensembles Lüneburg und seines Leiters Erik Matz, hier eine seit langem bestehende Lücke geschlossen zu haben.

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