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Einfach glanzvoll!

„Marienvesper“ in St. Marien war großes Kino

Das Wort „glanzvoll“ in der Überschrift ist unbedingt zwiefach zu verwenden: Zunächst erstrahlt die sanierte St. Marien Kirche in Uelzen in einer Schönheit, die den Atem nimmt, lehnt man sich zurück und lässt den Blick ins Gewölbe schweifen.

Und dann standen am Wochenende rund 120 Sängerinnen und Sänger der St.-Marien-Kantorei Uelzen und des Hugo-Distler-Ensembles aus Lüneburg in dieser Kulisse. Dazu gesellten sich sieben Solisten und das Barockorchester „Ensemble_ Historisch 21“ mit Konzertmeisterin Galina Roreck.

Auf dem Programm die „Marienvesper“ von Claudio Monteverdi (1567 bis 1643).

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... finden sich ein paar Hörbeispiele:

William Byrd:
Psalite Domino

(17.Juli 2015, St.-Marien-Kirche Lüneburg)

Andreas Hammerschmidt:
Wie lieblich sind deine Wohnungen

(17.Juli 2015, St.-Marien-Kirche Lüneburg)

07.01.2019, Allgemeine Zeitung Uelzen

Stimmen verschmelzen
„A Ceremony of Carols“ in der Uelzener St.-Marien-Kirche

Uelzen – Auch wenn schon mancher Christbaum abgeschmückt war – die Weihnachtszeit war noch nicht vorbei. Für die meisten war das mit dem gestrigen Erscheinungsfest, „Heilige Drei Könige“, soweit. Da war das schöne Konzert für Chor und Harfe „A Ceremony of Carols“ mit dem Hugo-Distler- Ensemble Lüneburg unter Leitung von Erik Matz in der St.-Marien-Kirche ein anrührendes Schluss-Highlight.

Mit dem Konzert beging das preisgekrönte Hugo-Distler- Ensemble auch sein 30-jähriges Bestehen. Werke aus dem vergangenen Jahrhundert fanden sich im Programm von zwei nordischen, einem französischen, einem estnischen und mehreren britischen Komponisten. Fast ausnahmslos hatten die Einzelstücke Wurzeln in früheren Jahrhunderten. So umrahmte der alte Hymnus „Veni, veni Emmanuel“ in zwei Versionen das Konzert.

Weitere Presseveröffentlichungen und Konzert-Kritiken ...

cth2551Hugo Distler (1908-1942) – Chorwerke
CD Thorofon (CTH 2551)

5. Oktober 2009 – CHOR und KONZERT (Heft 3/2009)

Die tragende Akustik der Lüneburger St.-Nicolai-Kirche bietet einen geeigneten Rahmen für die kirchenmusikalischen Kompositionen von Hugo Distler - bis auf op. 2 - aus dessen Lübecker Schaffenszeit. Der Raumklang vermag der rhythmischen Raffinesse dieser Werke die Schärfe zu nehmen und stellt sie gleichberechtigt neben die oft extremen melismatischen und harmonischen Ausreizungen des Textes. Eine große Vertrautheit des Chores im Umgang mit dem Werk seines Namensgebers bestätigt der erste Höreindruck sofort. Durch die Fähigkeit der selbstbewussten Führung aller einzelnen Stimmen wie auch deren Ausgewogenheit wird das Hören der Aufnahme zur Freude. Die durchgängige satte Klangtiefe des Chores bildet ein schönes Fundament, über dem sich die hohen Stimmen klangvoll entfalten können und den virtuosen Charakter der meisten Werke dadurch besonders fördern. Die enorme Bedeutung dieses Erneuerers der deutschen Kirchemnmusik hebt diese Aufnahme eindrucksvoll hervor.


19. September 2008 – Prof. Volker Hempfling

Die im Juni 2008 bei Thorofon (Bella Musica) erschienene CD „Hugo Distler – Chorwerke“ (CTH 2551), enthält überwiegend Ersteinspielungen. So ist es ein großes Verdienst des Hugo-Distler-Ensembles Lüneburg und seines Leiters Erik Matz, hier eine seit langem bestehende Lücke geschlossen zu haben.

Weitere Rezensionen ...